2014 - schon zum 8. Mal Umweltschule

Acht Schulen im Landkreis Cham sind „Umweltschulen“

Am vergangenen Freitag wurden in Neutraubling die Auszeichnungen „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“  verliehen.  Neben zahlreichen anderen Schulen aus der Oberpfalz,  Niederbayern und Mittelfranken erhielten sieben Schulen aus dem Landkreis Cham das Prädikat: Die Wolfram - von Eschenbach - Grundschule Runding, die Chambtal-Grundschule Weiding, die Grundschulen  Hohenwarth-Grafenwiesen, Arnschwang und  Mitterdorf, die Grund-und Mittelschule Rötz, das Robert-Schumann-Gymnasium Cham und das  Benedikt-Stattler-Gymnasium Bad Kötzting.

Dr. Christoph Goppel vom bayerischen Umweltministerium vertrat bei  diesem Anlass die Staatsministerin Ulrike Scharf.  In seiner Festrede betonte er die Bedeutung nachhaltigen Lebens für unsere Kinder: „Ihr seid die Zukunft und für euch wollen wir alles tun, um unsere Umwelt lebenswert zu erhalten.“

Im vergangenen Schuljahr hatten sich die Schulen wieder besonders mit umweltkundlichen Themen auseinandergesetzt. Als  Arbeitsgrundlage dienten in diesem Schuljahr die Themen „nachhaltige Mobilität“ und „Biodiversität“, also die biologische Vielfalt in unserer Natur (Arten und Lebensräume), die es zu erhalten gilt.

Die Schulen organisierten mit den Kindern und  für sie in vielfältiger Weise praktisches Lernen in Hecke, Wiese, Wald und Wasser. Sie betonten gesunde Ernährung in unterschiedlichen Aktionen, demonstrierten und erforschten Energiegewinnung  durch Wind und vor allem Sonne. Viele Projekte  auf makroskopischer und mikroskopischer Ebene in Umwelt-Arbeitsgemeinschaften oder in klassenübergreifenden Aktionen sensibilisierten die Kinder für ein behutsames Leben mit und für eine lebenswerte Umwelt.

Mit der Auszeichnung "Umweltschule in Europa" durch die Staatsministerin erfuhren sie nun die verdiente Würdigung.

 

 

Auch 2013 wieder Umweltschule - bereits zum 7. Mal

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Umweltschule 2012 - schon zum 6. Mal

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Grundschule Mitterdorf erneut "Umweltschule in Europa"

Bericht aus dem Bayerwald Echo vom 16. November 2011

...und so schreibt die Chamer Zeitung am 17. November 2011

Bereits zum 5. Male erhielt die Grundschule Mitterdorf am Dienstag, den 15.11.2011, die Auszeichnung "Umweltschule in Europa- Internationale Agenda 21 Schule" von Umweltminister Marcel Huber in München.

Umweltschutz beginnt schon im Kleinen. Ob Groß oder Klein jeder kann dazu einen Beitrag leisten. Gerade die Schulen sollten diesen Auftrag wahrnehmen und die Kinder frühzeitig an Umwelt- und Klimaschutz heranführen. Mit selbst entwickelten Projekten zu den Themen biologische Vielfalt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit können sich die Schulen um den Titel "Umweltschule" bewerben.

In Bayern wurden insgesamt 127 Schulen geehrt. 4 Schulen davon sind aus dem Landkreis Cham. Dies sind das Benedikt-Stattler-Gymnasium in Bad Kötzting, die Grundschule Geigant, die Volksschule Arnschwang und die Grundschule Mitterdorf. Der Titel gilt ein Jahr lang. 
Als Anerkennung werden eine Urkunde, ein Stempel sowie eine Fahne mit dem Logo "Umweltschule 2011" überreicht.

Die eingereichten Projekte der Grundschule Mitterdorf wurden mit 3 Sternen ausgezeichnet.
Sie befassten sich im folgenden mit frischer Luft (1. Klassen), gesunder Ernährung (2. Klassen), Strom sparen (3. Klassen) und dem ökologischem Fußabdruck (4. Klassen in Zusammenarbeit mit der 3./4. Klasse der Außenstelle des Sonderpädagogischem Förderzentrums). Außerdem beschäftigte sich die Arbeitsgemeinschaft Schulgarten mit den Schulbienen, schleuderte Honig aus und veranstaltete eine Holunderaktion.

Die erarbeiteten Themen wurden am Schluss des letzten Schuljahres bei einem Projekttag den Eltern und der Öffentlichkeit vorgestellt, der großen Anklang fand.

Auch dieses Jahr nimmt sich die Grundschule Mitterdorf wieder vor, eigene Umweltprojekte zu erarbeiten. Lasst uns alle darauf gespannt sein!

Prädikat für Umweltengagement der Grundschule Mitterdorf 2010

Grundschule Mitterdorf erhält 2010 zum vierten Mal den Titel "Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule" - Auszeichnung wieder mit drei Sternen

Die Auszeichnung wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung im Auftrag der Europäischen Umweltstiftung F.E.E. vergeben. Die Aktivitäten der Schulen werden vom Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. unter der Leitung von Landeskoordinator Herrn Klaus Hübner betreut. Er unterstrich die Bedeutung der begehrten Auszeichnung: "Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen sind für alle Schularten wichtige Handlungsfelder, mit denen sich Schlüsselkompetenzen bei den SchülerInnen optimal fördern lassen."

Auszeichnung durch Staatsminister Dr. Markus Söder

Die offizielle Auszeichnung wurde am Montag, 08. November 2010 an der Bismarck-Schule in Nürnberg durch Umweltminister Dr. Markus Söder vorgenommen. Wegen der überwältigend großen Teilnehmerzahl von 119 Schulen mussten die Auszeichnungen in zwei Veranstaltungen Bayern Nord und Süd vorgenommen werden. Staatsminister Dr. Söder hob unsere ethische Verantwortung hervor, wobei wir uns als Teil der Schöpfung verstehen müssen. Die Probleme des Klimawandels selbst mit einer geringen Erwärmung werden auch Bayern erheblich in der Vegetation betreffen. Er sprach von der Vorbildfunktion der Lehrer und Schüler, denn die Schüler von heute sind die Umweltschützer der nächsten Generation. Mit der Auszeichnung in diesem Rahmen sprach er den Lehrern einen Dank für das große außerunterrichtliche Engagement aus. Sie sollte aber auch Motivation für andere Schulen sein, mitzumachen. Und er rief mit einem "weiter so" auf, nicht aufzuhören.

Posterpräsentationen gaben Einblick in die vielfältigen Umweltaktivitäten der teilnehmenden Schulen und waren ein Ideenpool für neue Projekte.

Frau Christine Bitzenbauer und Frau Frau Gertrud Höpfl nahmen den Preis durch Herrn Staatsminister Dr. Markus Söder entgegen.

Drei Schulen im Landkreis Cham

Neben der Grundschule Mitterdorf konnten sich auch die Grundschule Arnschwang und die Volksschule Hohenwarth-Grafenwiesen über eine Auszeichnung freuen.

Mit zwei umfangreichen Projekten beteiligte sich die GS Mitterdorf 2010 an der Ausschreibung. Das Ziel ist, die SchülerInnen im Grundschulalter für Umweltgefährdung und Naturschutz zu sensibilisieren.

 

  • Handlungsfeld 1:   Ökonomische Entwicklung / Unsere Gemeinde hat Zukunft
  • Handlungsfeld 2:   Erlebnis- und Bewegungspausenhof

Projektbeschreibungen

1. Projekt: http://www.gs-mitterdorf.de/aktivitaeten/aktivitaeten_0910/rodinghatzukunft_0910.aspx?sm=nullneun"Unsere Stadt Roding hat Zukunft"

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts wurde das Thema "Unsere Stadt Roding hat Zukunft" als schulumfassendes Projekt aller Klassen durchgeführt. Herr Markus Schmidberger vom LBV Nößwartling lieferte die Wanderausstellung mit den entsprechenden Kulissen an die Schule.

Die Ausstellung umfasste die Themen:

  • Unsere Gemeinde
  • Unsere Schule
  • Wir kaufen ein
  • Guten Appetit
  • Vom Arbeiten und Geldverdienen
  • Mit Auto, Fahrrad und zu Fuß
  • Im Rathaus
  • Historische Gebäude in unserer Gemeinde

 

Jede Jahrgangsstufe nahm sich daraus einen Bereich vor, der im lokalen und regionalen Umfeld von Bedeutung ist und der die Schüler persönlich etwas angeht. Jetzt stand Forscherarbeit auf dem Programm. Schüler planten und führten Unterrichtsgänge, Interviews, Verkehrszählungen etc. durch.

Die Auswahl der Themen zeigt, dass die Schwerpunkte des Projektes vor allem wirtschaftliche und soziale Aspekte beinhalteten. Zum Beispiel wurde der Einkauf im Supermarkt und auf dem Rodimger Bauernmarkt unter die Lupe genommen und somit die Vorteile für heimische Produkte herausgestellt. Wie sieht die CO2-Belastung des Schulweges mit dem Auto und dem Bus aus? Oder bieten sich die Alternativen mit dem Rad oder zu Fuß für mich an.
Diese Form von Projektarbeit führt den Schülern vor Augen, wie jeder von uns selbst zum Klimaschutz beitragen kann.

2. Projekt: Erlebnis- und Bewegungspausenhof

Die Grundschule Mitterdorf beschreitet seit vielen Jahren systematisch den Weg zur gesunden Schule. Zusammen mit den Eltern und externen Partnern wird den SchülerInnen Gesundheitsbewusstheit vermittelt und praktisch eingeübt. Das wöchentliche Obst- und Gemüsebuffet wird von den Eltern zubereitet und seit heuer durch das europäische Schulfruchtprogramm finanziert. "Klasse2000", "Felix fit" und "Relax Kids" sind regelmäßige kostenlose Angebote an der Schule. Durch die überwältigende Teilnahme an der "Aktion Löwenzahn" bekunden auch die Eltern ihr Interesse und ihre Unterstützung an der Gesundheitserziehung.

 

Mit der Fertigstellung des Erlebnispausenhofs können die SchülerInnen nun ideale Bedingungen, Bewegungs – und Erholungsbereiche in den Pausen zu nutzen. Der Bewegungsbereich umfasst Baumhaus, Klettergerüst, Balancierbalken, Hartplatz und ein großes Wiesenareal.

Als Orte der Ruhe und Entspannung werden die Sitzarena, die Bänke und der Schulgarten wahrgenommen. In der AG-Schulgarten finden SchülerInnen von der 1. bis 4. Klasse hier eine Begegnung mit der Natur und können Kenntnisse über Pflanzen und Tiere erwerben. Auch das Bienenhaus ist wieder voll besetzt. Herr Johann Bitzenbauer hat drei Völker angesiedelt und sich um die Betreuung fachgerecht angenommen. Große Freude herrscht, weil es seit heuer wieder "Mitterdorfer Schulhonig" gibt.